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Alles nur Gefühlsduselei

Warum Gefühle im Job sehr wohl etwas zu suchen haben



Wir sind Menschen, darum fühlen wir. Wir alle, der Vorstandsvorsitzende ebenso wie die Putzkraft. Zu jeder Tageszeit tragen wir sie in uns, sogar im Schlaf, wenn wir träumen fühlen wir. Darum können wir Gefühle auch nicht vor der Bürotür ablegen.

Emotionen im Job spielen eine große und wichtige Rolle. Sie beeinflussen unsere Motivation, unsere Leistung und Kreativität. Sie können wichtige Kraftquellen sein oder uns einschränken. Was macht beispielsweise Angst mit uns? Sie blockiert uns. Wir laufen weg (Flucht oder Vermeidung) oder wir greifen an (Kampf). Beides stresst uns auf Dauer, ebenso wie Ärger. Im Job ist das nicht förderlich. Negative Gefühle, die wir selbst meist als solche bewerten, können uns langfristig sogar krank machen. Positive Gefühle dagegen können uns beflügeln, motivieren, sie steigern unsere Leistungsbereitschaft.


Die Kraft der guten Gefühle


Mehrere Studien kommen einheitlich zu dem Ergebnis, dass positive Gefühle im Job nützlich sind. Wer auf der Arbeit Freude, Begeisterung oder sogar Euphorie empfindet, liefert bessere Ergebnisse, verhandelt erfolgreicher und trifft bessere Entscheidungen. Auf Dauer halten uns positive Emotionen gesund. Und ganz nebenbei erhellt sich die Stimmung im Team, die allgemeine Zufriedenheit steigt. Der Motor der Aufwärtsspirale läuft.

Also: „Her mit all den positiven Emotionen!“ *Fingerschnipps.

Schön wär’s, wenn das so einfach ginge. Die Kraft der positiven Emotionen im Arbeitsumfeld zu nutzen, setzt eine positive Haltung voraus - zur Arbeit, zu Kollegen und zum Unternehmen. Der Initiator ist die Führungskraft, die vor allem Pioniergeist mitbringen sollte und die Bereitschaft für Veränderung. Mit einigen strategischen Kniffen ist die Umsetzung gar nicht mehr schwer. Am Ende lohnt sich die Investition in das Positive, denn das Ergebnis wirkt sich günstig auf die Mitarbeiterbindung aus, steigert die Zufriedenheit und das Wohlbefinden im Arbeitsalltag.


So gehen Führungskräfte mit Emotionen um


Geben Sie den Gefühlsregungen Ihrer Mitarbeiter Raum. Es geht um bewusste Wahrnehmung. Gefühle bewusst wahrzunehmen, sie zu betrachten, zu bewerten benötigt ein wenig Übung. Wo im Körper spürst du sie? Im Bauchraum? In der Brust? Welche Gedanken und Reaktionen lösen sie aus? Und warum tun sie das?

Um beispielsweise nicht im Zorn, Ärger oder in der Enttäuschung zu ertrinken, sollten sie offen kommuniziert (4 Augenprinzip) und reguliert werden. Um der Abwärtsspirale entgegenzuwirken, gibt es gute Methoden. Dem gegenüber können angenehme Emotionen aktiv erzeugt, zelebriert und regelmäßig gefördert werden.


Eine Emotion ist eine Gemütsbewegung und seelische Erregung. Das Wort stammt aus dem lateinischen emovere (dt. herausbewegen, emporwühlen). Da möchte etwas heraus, den Körper verlassen, zum Ausdruck gebracht werden.

Wie viele Grundemotionen uns bewegen, darüber gibt es verschiedene Auffassungen. Evolutionspsychologen (wie Ekman) haben diese sieben empirisch nachgewiesen: Freude, Überraschung, Angst, Ekel, Trauer, Wut, Verachtung. Der Soziologe, Entwicklungspsychologe und Therapeut Martin Dornes hat diese Basisemotionen definiert: Freude, Interesse-Neugier, Überraschung, Ekel, Ärger, Traurigkeit, Furcht, Scham und Schuld.


10 Tipps, wie Sie positive Emotionen im beruflichen Kontext erzeugen


  • Entwickeln Sie ein positives Mindset und eine positive Sprache.

  • Setzen Sie den Fokus auf Stärken und Potenziale.

  • Feiern Sie Erfolge und sprechen Sie darüber.

  • Bringen Sie individuelle Wertschätzung entgegen.

  • Fördern Sie Feedbackkultur, Teamspirit & positive Gruppenerlebnisse.

  • Setzen Sie klare Ziele erklären Sie immer das Warum dahinter.

  • Kommunizieren Sie transparent und positiv: Vision, Mission & Werte können nicht oft genug angebracht werden.

  • Seien Sie ansprechbar für Probleme: Zeitfenster für ein offenes Büro einräumen

  • Geben Sie Handlungs- und Entscheidungsspielraum und damit ein Stück Verantwortung ab.

  • Sorgen Sie in einer Vorreiterrolle für gutes Klima.


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Ulrike Spaak

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