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Wie Arbeitgeber für Bewerber unwiderstehlich werden

Employer Branding


Wer sich auf dem umkämpften Arbeitsmarkt durchsetzen möchte, muss zeigen, was er seinen Mitarbeitern bietet. Als Arbeitgeber transparent und authentisch zu sein ist ein anzustrebendes Ziel, um potenzielle Bewerber anzulocken.








Fachkräftemangel, demographischer Wandel und das neue Bewusstsein der Generation Y sorgen dafür, dass offene Stellen in Unternehmen immer schwieriger zu besetzen sind. Der Wettbewerb im Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte ist längst Realität. „War for Talents“ bezeichnet ihn die Fachwelt. Die Arbeitskräfteknappheit wird sich in den nächsten Jahren verschärfen und Ausmaße annehmen, wie wir sie noch nicht erlebt haben. Insbesondere die Hotellerie- und Gastronomie-Branche leidet unter Nachwuchsproblemen, Mangel an Service- und Fachkräften sowie immer älter werdenden Mitarbeitern. Derzeit kehren sich die Arbeitsmarktverhältnisse um. Es entsteht eine neue Wettbewerbssituation gegenüber Arbeitnehmern, in der sich nur diejenigen Unternehmen behaupten können, die über eine hohe Attraktivität als Arbeitgeber verfügen. Und wer heute nicht verstanden hat, dass Mitarbeiter zu den wichtigsten Ressourcen eines Unternehmens gehören, wird spätestens morgen umdenken müssen, um überleben zu können. Denn wie soll sich ein Restaurant am Markt halten, wenn gute Köche fehlen oder Servicekräfte knapp werden?


Die neue Arbeitswelt fordert Unternehmen zunehmend heraus, umzudenken








Erfolgreich ist der, der sich seiner Identität bewusst ist. Für welche Werte steht mein Unternehmen? Mit welcher Wirkung strahlen wir nach außen? Was macht uns attraktiv?

Wer sich als Arbeitgeber klar positioniert und „Gesicht zeigt“, hat eine realistische Chance, motivierte und passende Mitarbeiter zu bekommen oder diese zu halten. Ebenso wichtig ist es, zu wissen, wie die Zielgruppe, zum Beispiel die „Generation Y“ so tickt und wo sie anzutreffen ist. Hier ist umdenken und anpassen gefragt!

So fordert die neue Arbeitswelt Unternehmen zunehmend heraus, sich eine attraktive, authentische Identität zuzulegen, den eigenen Mehrwert herauszustellen, um sich auf dem umkämpften Arbeitsmarkt zu profilieren. Genau das plant Employer Branding strategisch: durch Bildung, Aufbau und Positionierung einer Arbeitgebermarke. Eine eigene Arbeitgebermarke zu entwickeln und zu stärken, hilft, offene Stellen zu besetzen, trägt nachhaltig zur Mitarbeiterbindung bei, fördert eine positive Unternehmenskultur und steigert die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter.



In drei Schritten zur attraktiven Arbeitgebermarke




Arbeitgebermarken sind Vorstellungsbilder in den Köpfen von Bewerbern. Damit das Bild des Arbeitgebers für potenzielle Arbeitnehmer attraktiv und überzeugend ist, sollte die Kommunikation des Unternehmens authentisch und glaubwürdig sein. Doch wer sagt eigentlich, dass ein Arbeitgeber ein attraktives Bild abgibt? Natürlich, die eigenen Mitarbeiter im Betrieb. Und woran lässt sich das messen? An der Zufriedenheit der Kollegen, an der Personal-Fluktuation und an den Bewerberzahlen.

Schritt 1 im Prozess der Markenbildung ist die Analyse im Unternehmen. Hier hilft es, Mitarbeiter aus unterschiedlichen Ebenen mit ins Boot zu holen und eine Projektgruppe zu bilden. Gemeinsam in Workshops und Umfragen werden wertvolle Informationen, Kennzahlen und Defizite gesammelt. Herausgearbeitet werden emotional wirksame Werte, Ziele und unternehmenskulturelle Merkmale. Am Ende hat das Team einen bunten Strauß an Marken-Merkmalen vorliegen. Im zweiten Schritt plant die Gruppe den Arbeitgeberauftritt strategisch clever und verfasst die Alleinstellungsmerkmale sowie die aussagestarken, emotional wirksamen Charakteristika des Unternehmens in ausformulierte Botschaften. Das ist der Kern. Danach werden die Zielgruppen festgelegt und kreative Maßnahmen entwickelt, die den Arbeitgeber ins richtige Licht rücken. Das ist der dritte Schritt im Prozess. Die Maßnahmen werden im passenden Layout für die punktgenaue Ansprache der Zielgruppen umgesetzt. Für den wirkungsvollen Auftritt werden Fotos und Videos gemacht, Texte entworfen und auch mal ganz unkonventionelle Ideen verwirklicht.


Was macht einen attraktiven Arbeitgeber aus?



Laut einer Trendstudie, in der Meinungen zur Mitarbeiterbindung in der Hotellerie erhoben wurden, ist die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Betrieb sowie die Zufriedenheit am Arbeitsplatz stark von der Führung abhängig. Zu einer guten Führung gehören laut Studie Menschlichkeit und Wertschätzung, familienfreundliche Arbeitsbedingungen, Transparenz und eine offene Kommunikationskultur ebenso dazu, wie Weiterbildungsmöglichkeiten und eine gute Bezahlung. Für die neue Generation muss die Arbeit einen Sinn ergeben, sie muss Spaß machen und mit der Familie vereinbar sein. Wer als Arbeitgeber umdenkt, neue Wege ausprobiert und die eigenen Eigenschaften und Aktivitäten kommuniziert, hat klare Vorteile im Kampf um Arbeitskräfte.


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